9 Dinge, die wir vor der Reise gerne gewusst hätten 

Travel hacks: das würden wir anders machen

Zürich | Juni 2023 | Autorin: Andrea | Bilder: Andrea
 

Wir sind drei Monate gereist und mindestens so lange haben wir uns auf die Reise vorbereitet. Wir haben unzählige Blogs gelesen, uns YouTube-Reiseberichte angeschaut und nach den besten Reisezeiten und -routen recherchiert. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet und sind überaus dankbar, dass wir die Reise so durchführen konnten, wie wir es uns vorgestellt hatten, ja noch besser: Diese drei Monate haben unsere Vorstellungen bei Weitem übertroffen. Und dennoch nehmen wir Learnings mit, die wir beim nächsten Mal anders machen würden. Hier sind unsere neun Dinge, die wir gerne vorher gewusst hätten - verbunden mit Tipps für dich für deine nächste Reise.

 

1. Sei sparsam mit Kleidung

Ja, das wussten wir und dennoch haben wir uns hinreissen lassen, und zu viel Kleidung mitgenommen. Dies führte vor allem zu Einem: viel Gewicht. Geht doch mal etwas aus, ist für Ersatz schnell gesorgt. Und wir haben – vor allem auf Bali – die Gunst der Stunde genutzt und uns auch das eine oder andere Kleidungsstück als Souvenir gekauft. Zudem sind Wäschereien an jeder Ecke zu finden und eine Wäsche dauert meist nicht länger als 24 Stunden. 

 

2. Auf den Philippinen geht nichts ohne Bargeld

Damit hätten wir nicht gerechnet. Kein einziges Restaurant akzeptierte Kartenzahlung. Wir mussten sogar einmal eine Übernachtung mit Bargeld begleichen – blöderweise war der nächste Bankomat eine 30-minütige Fahrt entfernt, weshalb wir unser Geld danach einteilen mussten. Es ist zudem nicht selbstverständlich, dass die Bankomaten regelmässig aufgefüllt werden – auch in touristischen Gegenden. Wir empfehlen, immer ein paar Dollar mitzuführen, um diese notfalls bei einem Money Changer zu wechseln – diese gibt es an jeder Ecke.

 

3. Alles leidet – nimm nichts Neues mit

Du bist viel unterwegs, räumst Dinge ein und aus. Vor allem Sonnencreme, Salzwasser und staubige, kaputte Strassen können deine Reiseutensilien in Mitleidenschaft ziehen. Was bei uns am meisten gelitten hat? Badehosen und Bikinis, weisse T-Shirts und Andrea’s Brille. Mit Verschleiss haben wir gerechnet und haben daher auch nur Kleidung mitgenommen, um die es uns nicht zu schade ist. Dennoch wurden wir vom «Ausmass der Zerstörung» überrascht.

4. Handys und Laptops nicht über Nacht aufladen

Da die Stromversorgung in anderen Ländern oftmals nicht mit gleichmässiger Spannung bedient wird, sollten elektronische Geräte nicht über Nacht resp. weit über 100% geladen werden. Wir empfehlen zudem, immer einen Reiseadapter zu verwenden. Unsere Erfahrung: Dominik’s Handy konnte eines Morgens plötzlich nicht mehr aufgeladen werden. Glücklicherweise konnte ein kundiger Indonesier das Handy für umgerechnet 18 Franken reparieren. Unsere Empfehlung: Ein altes Handy als Ersatz für den Notfall mitnehmen, da ein Reparatur-Service nicht überall vorhanden ist.

 

5. Roller fahren ist in Indonesien ein Muss

Das hatten wir ganz klar unterschätzt. Während auf den Philippinen das Rollerfahren gut umgangen werden kann, ist es in Indonesien ein Muss. Wir können sagen, dass die Strassenverhältnisse in Indonesien doch ziemlich crazy sind. So sollten sich nur wirklich geübte Rollerfahrer*innen in den Verkehr wagen. «Bali Tattoo» beschreibt denn auch die grossen Schürfwunden, die typischerweise von einem Rollerunfall zeugen. Daher: Vor der Reise Rollerfahren üben, um für den Verkehr Indonesiens fit zu sein.

 

6. Ein Dry Bag hält deine Wertsachen trocken

Wir lebten quasi drei Monate lang am, im und auf dem Wasser. Der 5 Liter Dry Bag (wasserfeste Tasche), den wir mitgebracht haben, hat sich als gute Investition herausgestellt. Da wir uns auf der Reise für mehrtätige Bootstouren entschieden, kauften wir vor Ort zwei 30 Liter Dry Bags, um die ganze Kleidung (wir mussten zum Übernachtungscamp schwimmen) zu transportieren. Wenn du einen Dry Bag zuhause hast, bring diesen mit. Somit musst du nichts Unnötiges kaufen.

 

7. Vitamine sind King!

Du ernährst dich anders als zuhause und das Trinkwasser ist womöglich gefiltert. Unterstütze deinen Körper mit einem Multivitamin-Präparat. Wir haben dieses dann in Indonesien gekauft, dort gab es Apotheken mit westlichem Standard. Auf den Philippen glichen die Apotheken jedoch eher einem Spielzeug-Verkaufsladen für Kinder. 
Eine absolute Herzensempfehlung sind ätherische Öle. Ob abwehrstärkend, gut für den murrigen Magen, verstopfter Nase oder bei Nackenstarre – die Öle von doTERRA waren unsere besten Helfer.

 

8. Du brauchst eine wiederauffüllbare Trinkflasche

In vielen Unterkünften konnten wir unsere Trinkflasche kostenlos auffüllen – das spart Plastik, und zwar richtig viel. Dazu kommt, dass du immer mit Flüssigkeit versorgt bleibst. Unsere gute alte SIGG-Flasche ist leicht und hat perfekt in den Rucksack gepasst. Wir diskutierten vor der Reise, ob wir eine Flasche mitnehmen sollen – und wir waren wirklich froh darum.

 

9. Nutze die elektronische SIM-Karte

Unsere ersten Handlungen in einem neuen Land waren Bargeld und eine SIM-Karte zu besorgen. So konnten wir bequem vor dem Flughafen-Gebäude ein Grab (Uber) rufen und uns einfach zur Unterkunft navigieren. Internet und eine stabile Wlan-Verbindung sind an vielen Orten nach wie vor ein Luxus. Hier waren wir froh, unsere SIM-Karte nutzen zu können. Wir hatten je eine physische SIM-Karte und eine e-SIM (auf Empfehlung eines anderen Reisenden). Die elektronische SIM-Karte kann einfach über die App Nomad gelöst und praktisch wieder aufgeladen werden. Die e-SIM ist bei fast allen Handymodellen nutzbar.

 

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